Extremes globale Wetterereignisse führten 2022 zu Waldbränden, historischen Dürren und beispiellosen Überschwemmungen; Expertinnen und Experten prognostizieren, dass dieses Phänomen auch 2023 anhalten wird. Im Januar wurde der Großteil der USA von schweren Stürmen mit rekordverdächtigen Temperaturen und Niederschlägen von der Arktis bis nach Mexiko getroffen. Ähnliche Wetterlagen betrafen auch Europa, Australien und Asien.
Mehr als 304.000 Haushalte und Unternehmen in den USA sind aktuell nach schweren Wetterereignissen, die letzte Woche im ganzen Land verheerende Schäden verursachten, ohne Strom.
Am Wochenende wurde Kalifornien von Rekordschnee, Eis und Überschwemmungen getroffen, was zu Stromausfällen, Straßensperrungen und Lieferverzögerungen durch Erdrutsche und vereiste Straßen führte. Sieben Tornados fegten durch Oklahoma, Kansas, Indiana und Ohio und hinterließen Haushalte ohne Strom. In Michigan waren nach einem schweren Eissturm, der letzte Woche die kritische Infrastruktur beschädigte, weiterhin mehr als 196.000 Haushalte und Unternehmen ohne Strom.
Unterdessen erreichten Windböen in Memphis, Texas, 183 km/h (114 mph), entsprechend eines Hurrikans der Stufe 3. Die trockenen Winde in Texas führten zudem dazu, dass Meteorologinnen und Meteorologen vor kritischen Bedingungen für erhöhte Waldbrandgefahr quer durch das Panhandle und bis nach Ost-New-Mexiko warnten – trotz der eisigen Wettersituation im Norden.
Millionen Menschen in den USA bereiten sich weiterhin auf extreme Stürme mit Gefahren durch starke Winde, mögliche Tornados und heftigen Schneefall in dieser Woche vor.
Auf der anderen Seite der Welt verursachten schwere Stürme und starke Winde in Sydney, Australien, und an der Zentralküste von New South Wales Schäden, Überschwemmungen und Stromausfälle. Zusätzlich wurden innerhalb von 12 Stunden am Dienstag mehr als 22.000 Blitzeinschläge im Umkreis von 100 km um Sydney registriert.
Heftiger Regen und Überschwemmungen treffen weiterhin Jakarta, Indonesien: In über 100 Stadtteilen von Jakarta und den umliegenden Regionen gibt es bereits Auswirkungen. Für die kommenden Tage werden weitere Niederschläge prognostiziert.
China hat mehrere Regionen dazu aufgerufen, sich angesichts vergangener Rekordtemperaturen und extremer Dürre, die die Stromversorgung des Landes beeinträchtigten, auf weitere schwere Wetterereignisse in diesem Jahr vorzubereiten. Besonders die südlichen Regionen Chinas wurden gewarnt, sich auf anhaltend hohe Temperaturen einzustellen und sicherzustellen, dass die Energieversorgung den Nachfragespitzen im Sommer gewachsen ist. Die nördlichen Regionen hingegen wurden auf mögliche schwere Überschwemmungen vorbereitet.
Zusammenfassung
Wetterereignisse verursachen Opfer und menschliches Leid und können verheerende wirtschaftliche Auswirkungen sowie Störungen in der Lieferkette zur Folge haben. Naturkatastrophen infolge extremer Wetterlagen gelten traditionell als „höhere Gewalt“, wenn sie die Lieferfähigkeit von Lieferanten beeinträchtigen und zu Lieferengpässen führen.
Da wetterbedingte Vorfälle zunehmen, sollten Unternehmen ihre Lieferketten stärken, indem sie frühzeitige Strategien zur Abmilderung von Störungen entwickeln und die Beschaffungsquellen diversifizieren. Mehr erfahren, wie Z2Data Sie dabei unterstützen kann.