Dieser Artikel ist Teil zwei einer zweiteiligen Serie darüber, wie Sie die Nachhaltigkeit und ESG-Performance (Environmental, Social, Governance) Ihrer Lieferanten analysieren und bewerten können.
In den letzten Jahren hat sich der ESG-Rahmen von einem erstrebenswerten Konzept im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR, unternehmerische Sozialverantwortung) und vergleichbarer Bewegungen zum Rückgrat zahlreicher Vorschriften weltweit entwickelt. Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (SCDDA), um nur einige zu nennen, stützen sich stark auf die Grundpfeiler des ESG-Rahmens und verpflichten Unternehmen, nicht nur für die eigene Organisation, sondern auch für ihre Lieferanten Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Selbststeuerung zu bewerten. Da diese Richtlinien in Kraft treten und sich die Anzahl der betroffenen Unternehmen in den nächsten Jahren weiter erhöht, stehen Firmen zunehmend unter Druck, die ESG-Profile ihrer Hersteller zu verstehen.
Im ersten Artikel dieser Serie haben wir betrachtet, wie Organisationen die ESG-Konformität ihrer Lieferanten in Bereichen wie CO2-Emissionen, Abfallmanagement, Arbeitsstandards und Selbststeuerung bewerten können. Wir stellten eine Reihe praxisnaher Strategien vor, um mit dieser umfassenden Risikoprüfung zu beginnen – etwa durch die Nutzung von ESG-Rating-Datenbanken oder die Erweiterung von Lieferantenfragebögen um ESG-relevante Themen. Im zweiten Teil dieser Serie – der Analyse Ihrer Lieferanten unter dem „ESG-Mikroskop“ – liegt der Fokus darauf, wie die Lieferkettenrisikomanagement-Plattform Z2Data Unternehmen gezielt dabei unterstützen kann, ESG-Risiken entlang ihrer Lieferketten zu analysieren.
Was ist Z2Data?
Z2Data ist ein führendes Unternehmen im Bereich Lieferkettenrisikomanagement und bietet Firmen eine umfassende, sofort einsatzbereite Plattform zur Risikominderung in der Lieferkette, zum Aufbau von Resilienz und zur Erreichung operativer Exzellenz. Z2Data nutzt umfangreiche interne Datenbanken mit über einer Milliarde Komponenten, Zehntausenden von Lieferanten und weltweiten Fertigungsstandorten, um eine umfassende Umgebung zu schaffen, die Kunden zur Produkt- und Bauteilverfolgung, Lieferantenbewertung sowie Compliance-Prüfung unterstützt – neben weiteren Funktionalitäten.
Die Plattform nutzt ihr datengesteuertes Ökosystem, um Teams, Führungskräften und weiteren Schlüsselpersonen ein hochgradig anpassbares Risikomanagement-Modell zu bieten, das sich mühelos bereichsübergreifend integrieren lässt. Der fünfstufige Prozess von Z2Data – saubere Daten, flexible Frameworks, Risikofrüherkennung, interne Expertise und Echtzeitüberwachung – stellt sicher, dass die Informationen zu Lieferkettenrisiken stets wirksam, umsetzbar und auf die wichtigsten Prioritäten jedes Unternehmens zugeschnitten sind.
Da das Tool Unternehmen ermöglicht, interne und externe Daten an einer zentralen Stelle zu kombinieren, können Teams auf eine konsolidierte, zuverlässige Datenquelle für strategische Entscheidungen zugreifen.
Das Daten-Ökosystem von Z2Data umfasst auch ESG-Compliance. Die Risikomanagement-Software bewertet präzise die Nachhaltigkeitsleistung von Zehntausenden Lieferanten und Herstellern weltweit und bietet Kunden fundierte Einblicke in die ESG-Praktiken und -Prozesse der wichtigsten Stakeholder innerhalb ihrer Lieferkette.
Das leistungsstarke Nachhaltigkeits-Tool von Z2Data
Die SCRM-Plattform von Z2Data enthält Supplier Insights – ein Tool, das Kunden umsetzbare Analysen und Risikobewertungen zu den Herstellern in ihrer Lieferkette bereitstellt. Supplier Insights beinhaltet einen speziellen Bereich, Sustainability, der als zentrales Werkzeug für Unternehmen dient, die die ESG-Performance und das entsprechende Risiko ihrer Lieferanten mit hoher Präzision und Detailtiefe evaluieren möchten.
Das Supplier Insights Sustainability-Tool ermöglicht eine umfassende und differenzierte Transparenz der ESG-Konformität Ihrer Lieferanten. Basierend auf dem Rahmenwerk der Corporate Sustainability Reporting Directive beleuchtet dieser Bereich interne Praktiken eines Unternehmens über zahlreiche Kategorien hinweg, welche die Umwelt-, Sozial- und Governance-Pfeiler abdecken – von Treibhausgasemissionen bis Biodiversität, von Menschenrechten bis gesellschaftliches Engagement. Zur Bewertung des Lieferantenverhaltens in jeder dieser Kategorien werden objektive, aus öffentlich zugänglichen Quellen und genauen Recherchemethoden gewonnene Leistungskennzahlen (KPIs) eingesetzt. Diese KPIs werden zu einem Gesamtscore für jede der 22 Kategorien innerhalb der ESG-Pfeiler zusammengeführt. (Beispielsweise kann ein Unternehmen im Bereich Menschenrechte als „Niedriges Risiko“ und im Umweltmanagement als „Hohes Risiko“ eingestuft werden.)
Um die Einschätzung der Nachhaltigkeit potenzieller Lieferanten noch einfacher zu machen, berechnet die Plattform mit Hilfe proprietärer Algorithmen zudem vier übergeordnete ESG-Scores für jeden Anbieter: Environmental, Social, Governance und Data Availability. Insgesamt bieten Supplier Insights und das Sustainability-Tool Unternehmen die Flexibilität, wahlweise eine breit gefasste ESG-Risikobewertung vorzunehmen oder gezielt an die individuellen Anforderungen und Stakeholder-Bedürfnisse angepasste Strategien zu entwickeln.
ESG-Analyse anpassen mit dem „Projects Environment“
Jedes Unternehmen hat andere Anforderungen; nicht jeder Hersteller misst allen Kategorien des ESG-Rahmens die gleiche Bedeutung bei. Um diesen unterschiedlichen Prioritäten und Präferenzen gerecht zu werden, ermöglicht Z2Data eine flexible Anpassung der ESG-Daten. Im separaten Datenbereich Projects können Kunden KPIs für spezielle Nachhaltigkeitskategorien auswählen und individuelle Scores anhand der für sie relevanten Themen generieren. Die Anpassung kann durch den Vergleich ausgewählter ESG-Praktiken mehrerer Lieferanten weiter vertieft werden. Abschließend führt die Z2Data-Plattform auf Kundenwunsch sämtliche ausgewählten Daten zu einem unternehmensspezifischen ESG-Score zusammen.
Diese Flexibilität und Anpassbarkeit sind weit mehr als ein reines „Nice-to-have“. Das Projects Environment wurde gezielt für praktische Anwendungsszenarien entwickelt. Indem Nachhaltigkeitskennzahlen, die für das Unternehmen wesentlich sind, von weniger relevanten oder branchenspezifisch unwichtigen Metriken getrennt werden, filtern Firmen das Wesentliche heraus. So entstehen ESG-Datensätze, die tatsächlich für die Geschäftsleitung und zentrale Stakeholder relevant sind – anstatt einer Datenflut, deren Übermaß zu ineffizienten Entscheidungsprozessen führt.
Dieses Filterkonzept ermöglicht es Unternehmen, Supplier Insights und die ESG-Risiko-Informationen von Z2Data einzusetzen, um nachhaltige Hersteller auszuwählen, Lieferketten umzugestalten und umfassendere Beschaffungsstrategien zu entwickeln.
Der Unterschied zwischen Z2Datas ESG-Compliance-Daten und anderen Quellen
Eine SCRM-Plattform wie Z2Data ist nicht der einzige Weg, an ESG-Informationen über bestehende und potenzielle Lieferanten zu gelangen. Für die Bewertung von Nachhaltigkeit gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Allerdings haben viele Methoden einen von zwei entscheidenden Nachteilen: Die Ergebnisse sind entweder äußerst allgemein und wenig differenziert, oder die Informationen sind nicht ausreichend objektiv und von Lieferanteninteressen beeinflusst.
So sind ESG-Ratings beispielsweise auf öffentlichen Plattformen wie dem Carbon Disclosure Project (CDP) verfügbar. Diese Organisationen können als Ausgangspunkt für die gebotene Sorgfalt entlang Ihrer Lieferkette nützlich sein, bieten meist jedoch nicht das durchgängig hohe Maß an Detailgenauigkeit, das für eine umfassende Ressource erforderlich wäre. Auch wenn sie kostenlos und objektiv sind, zeigen sie oft nur einen Ausschnitt des gesamten Nachhaltigkeitsbilds eines Unternehmens.
Darüber hinaus können Unternehmen selbst entscheiden, welche Informationen sie diesen Plattformen offenlegen, was zu einer selektiven, oft unvollständigen Datensammlung führen kann. Zwar lassen sich Nachhaltigkeitsfragebögen auf Ihre wichtigsten Kriterien zuschneiden, aber sie haben nicht die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit einer Drittbewertung – und sie liefern stets nur eine Momentaufnahme: Jedes Mal, wenn Sie aktuelle Informationen zur ESG-Performance Ihrer Lieferanten benötigen, ist ein erneuter, meist zeit- und ressourcenintensiver Fragebogenprozess nötig.
Supplier Insights von Z2Data dagegen umgeht beide Schwachstellen. Es adressiert 22 ESG-Kategorien – inklusive Treibhausgasemissionen, Diversität & Inklusion und Menschenrechten – mittels 135 objektiver, konkreter KPIs bei Zehntausenden Unternehmen. Und als externe Instanz, die für ihre Kunden und nicht im Interesse von Lieferanten tätig ist, kann Z2Data Informationen auf höchst neutrale Weise erheben und bereitstellen.
Stärken Sie Ihr ESG-Risikomanagement mit Supplier Insights
Während ESG zur zentralen Grundlage immer mehr regulatorischer Anforderungen wird, steigen auch die Risiken, die sich aus einer mangelnden Berücksichtigung der Nachhaltigkeit in der Lieferkette ergeben. Die konkreten Folgen können je nach Region unterschiedlich ausfallen – etwa Standverlust in den USA oder künftig erhebliche finanzielle Sanktionen bei ESG-Nichtkonformität in der EU –, insgesamt nimmt die Bedeutung von Nachhaltigkeit innerhalb des Lieferkettenrisikomanagements jedoch weltweit rasant zu.
Da der Erhalt nachhaltiger Lieferketten zunehmend an Bedeutung gewinnt, müssen Unternehmen ihre ESG-Strategien weiterentwickeln. Moderne SCRM-Plattformen wie Z2Data gehen weit über klassische Datensammlungen hinaus und setzen auf einen dynamischen Ansatz zur Informationsgewinnung und Risikobewertung. Z2Data und das Supplier Insights-Tool kombinieren erfahrene Research-Teams mit umfangreichen Datenbanken und proprietären Algorithmen, um Nutzern eine aktuelle, präzise Transparenz über die ESG-Praktiken von über 20.000 Unternehmen weltweit zu bieten. Um mehr über Z2Data, Supplier Insights und das Projects Environment zu erfahren, vereinbaren Sie eine kostenlose Demo mit einem unserer Produktexperten.